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Montag, 11. Oktober 2010

Ever Enough?




There are times when I have the overwhelming feeling if it will ever be enough what I am able to give. Wherever I look there seems to be a need or another pressing demand for something I suppose to do or give. The biggest lesson for today was taught to me regarding this matter by our dog. Yes, God can talk through donkeys and God can talk through dogs. Last June we got this adorable puppy. Our family loves dogs and we were all excited to get this new puppy. A GREAT DANE GIRL! What a lovely animal, but she is untamed and growing by the minute. At 5 months she weighs already 25 kilo. All she wants to do is play. She doesn’t care what time of the day it is, if we are busy or if it’s a cell phone or a shoe she is chewing up. With this playful giant around, we understand the word “DEMAND”. With the force of her bodyweight she pushes HER way. Her favorite spot is on ones lap and with the Philippine climate and a giant dog like this, it’s not even a cute habit…what’s needed are boundaries! We can’t and we won’t be pushed by a dog. She can and she will be trained to obey! Today I got the feeling though that I have so many giant puppies in my life pushing and demanding always for something. They come in different shapes and sizes but all with the same attitude to try to bully me around! NEEEDS! It’s my choice if I let them master me or if I take charge and let the heavenly trainer take over to satisfy them. HE alone is able to do all things. So I should stop being ridiculous to think I should even try to give in to all demands I can't meet anyway!

Freitag, 8. Oktober 2010

Wie Viele Väter Hast Du?


Wir sitzen am Mittagstisch und wie selbstverständlich kommt die Frage von unsere Kleinsten (5 Jahre alt) herausgeschossen: " Wieviele Väter hast du denn Tina?" (Tina ist 10 und lebt seit vielen Jahren bei uns. Sie ist Vollwaise). "Uupps", denke ich "da ist unser kleines Plappermäulchen, die jedem einen Knopf an die Backe labert, in einen Fettnapf getreten!" Doch noch während ich überlege, wie ich die Situation für Tina retten kann, antwortet sie ganz selbstverständlich: "Früher hatte ich zwei Väter!" Mir bleibt fast der Reis im Hals stecken vor Überraschung. " Was meinst du denn damit?" frage ich angestrengt entspannt. "Ja, ich weiss, dass da ein Vater gestorben ist. Da war aber noch einer. Ich hab seinen Namen vergessen, aber ich hatte noch einen!" Dann dämmert es mir, dass es wohl der Freund ihrer Mutter gewesen sein muss, der sie letzlich auch ermordet hat. Der ist jetzt im Knast. Noch in meinen Gedanken versunken höre ich das kleine Plappermäulchen : "Ja, ich habe auch zwei Väter!" Mir wird bewusst, dass dies in der Tat die Realität der meisten unserer Kids ist. Falls mal eine Familie bestanden hat oder noch besteht, dann ist die Person "Vater" eine sehr variable Komponente.

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Noch Einmal Eine Chance



Ich kann es kaum glauben. Ami sitzt mir mal wieder heulend gegenüber (die Geschichte von Ami und ihren Kindern habe ich im März schon mal in einem Blogeintrag beschrieben).
Ihr Mann ist schon wieder im Knast. Er war gerade mal ein paar wenige Wochen aus der Haft entlassen. "Was hat er denn diesmal angestell?" will ich wissen. "Nix, ganz ehrlich Tita (Tante)Petra. Nix! Er hat auf dem Bürgersteig geschlafen, dann kamen Polizisten und sagten:" Hey, du bist doch der Paul. Du bist festgenommen wegen Glücksspiel!" Es interesierte sie nicht, dass Den nicht Paul hiess und mit Glücksspiel nichts am Hut hatte. Ohne eine Chance auf Aufklärung wurde Den wieder eingelocht. Ami in Verzweiflung. Nur zwei Wochen zuvor hatte sie eine Totgeburt erleben müssen. Das fünfte Kind mit dem die 23 jährige Ami schwanger war (Blogeintrag im März:So Schnell Auf Der Welt), war nicht richtig entwickelt. Dem Baby fehlte die Schädeldecke und es erblickte das Licht der Welt nie, obwohl es neun Monate ausgetragen wurde. Nun sitzt mir Ami gegenüber und die schreckliche Geburt und der Verlust ihres Kindes scheint lange her. Den ist ihr nun wichtig. In mir schwillt fast ein Ärger, da ich um die tiefe Not ihrer anderen 4 Kinder weiss. Beide Eltern nehmen Drogen und die Kinder schaffen durch Betteln das Geld heran. Ami heult und heult. "Den will sich ändern. Wirklich!" Ich nehme den Telefonhörer und spreche mit dem Leiter unserer Drogenreha. Sie wären offen die ganze Familie aufzunehmen, wenn unsere Sozialarbeiterinihn wirklich ausdem Knast bekommt. Anscheinend hat sich Den in diesem Fall wirklich nichts zu Schulden kommen lassen und will in ein Rehaprogramm, um sein Leben zu ändern. In diesem Prozess stehen wir nun. Es sieht so aus, als käme Den ausdem Knast, wenn er Reha macht. Wir hoffen, dass die ganze Familie Heilung erfahren wird.