
Alle Jahre wieder kehren diese merkwürdigen Gäste bei uns in der Gemeinschaft ein. Fast hat man das Geühl, man kennt sie genau, weil sie einem so vertraut sind. Dennoch hinterläßt es jedesmal ein Gefühl von Unbehagen, wenn einer der Beiden auftaucht. Der "Ich nich" kommt meistens dann zum Vorschein, wenn irgendetwas zu Bruch geht. Ob es eine Tasse ist, der plötzlich der Henkel fehlt oder ob es der gerade neu gekaufte Ventilator ist, der in der größten Hitze seine Dienste aufgibt oder der dicke Kratzer am im Hof geparkten Auto. Das war oft alles der " Ich nich". Es ist schwierig ihn zu finden und zur Rede zu stellen, aber alle sind sicher, dass er es war. Noch etwas unangehmer ist der "Keiner". Wenn der auftaucht, dann ist meistens eher etwas geschehen, dass ein blödes Gefühl von Misstrauen hinterlässt. So verschwinden zum Beispiel Geldscheine aus dem Jungszimmer und immer war es der "Keiner", der sie genommen hat. Es war auch er, der eine Geldbörse von unserem Praktikanten ins Gebüsch geworfen hat, um sie später dort auszuräumen.
Wir sind froh für die langen Phasen, wo die Beiden uns nicht besuchen und hoffen dass wir sie bald wieder los werden ohne dass sie Kids mitnehmen.
